Einen virtuellen Windows 10 Rechner mieten – das geht zukünftig in der Azure-Cloud von Microsoft. Neben Windows 10, steht auch das immer noch beliebte Windows 7 zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Unternehmen. Die Abrechnung erfolgt nach Hardwarenutzung.

Windows Virtual Desktop – ein neues Angebot, um Unternehmensbüros mit virtualisierten Windowsrechnern zu versorgen. Die Rechner werden dabei in der Cloud-Umgebung Azure als dedizierte virtuelle Maschinen gehostet. Das Angebot ist Teil des Azure-Kundenkontos und wird für Abonnenten von 365 E3, E5 oder F1 oder Windows E3 und E5 kostenlos nutzbar sein, so Microsoft.

Auf den dedizierten Servern wird der Redmonder Anbieter vordefiniert vier verschiedene Betriebssysteme, Windows 10 Enterprise beziehungsweise Education und interessanterweise die alten Versionen Windows 7 Enterprise und Windows Server 2012 R2+ installieren. Der Desktop soll für Office 365 Proplus optimiert sein, so Microsoft. Man kann also davon ausgehen, das diese Software vorinstalliert ist.

Microsoft: Beliebige Apps installierbar

Offensichtlich können Nutzer auf den gemieteten virtuellen Rechnern Apps frei (Legacy und Modern) installieren können. Diese Begriffe stehen für herkömmliche x86- oder AMD64-Desktop-Anwendungen oder Software, die für die Universal Windows Platform aus dem Microsoft Store erworben werden kann.

Der von Microsoft beworbene Vorteil besteht darin, dass die Integration ins Firmennetzwerk automatisch und ohne zusätzlichen Aufwand möglich sein wird. Neben einem kompletten Betriebssystem kann auch nur eine Auswahl an Desktop-Apps anzeigbar gemacht werden. Auch als Presell dürfen Cloud-Partner den Dienst über ihre jeweiligen Verkaufsplattformen anbieten.

Kunden dürfen sich dabei zwar für das virtualisierte Windows kostenlos anmelden, die dafür benötigten Hardwarekapazitäten wird aber abgerechnet. Die monatlichen Kosten berechnen sich je nach Bedarf (CPU-, RAM- und Storage). Laut Microsoft soll es auf Wunsch auch eine automatische Zuweisung von Hardware geben. Aktuell befindet sich das Angebot noch in einer Previewphase. Weitere Details sollen folgen.

Eine wichtige Grundlage um diesen Dienst zukünftig in Ihrem Unternehmen zu nutzen, ist eine schnelle und sichere Internetanbindung. Weitere Infos dazu finden sie hier: https://www.cosys.cc/internet/

Amazon hat vergangene Woche auf einem Launch-Event in Seattle ein kleines „Produktfeuerwerk“ gezündet. Highlight war sicher die Vorstellung einer Alexa-Mikrowelle und Alexa Wanduhr.

Bereits vor dem Events kursierte die Information,  dass der E-Commerce-Platzhirsch seine Echo-Familie in diesem Jahr um mindestens acht Geräte erweitern will. Diese Aufrüstung ist allerdings auch nötig, denn Google hat mit seinem smarten Lautsprecher Home dem einstigen Marktführer mittlerweile den Rang abgelaufen.

 

Amazon Echo Show

Das Amazon Echo Show

Amazon Echo Show: Größerer Bildschirm, besserer Klang

Mit einem neu gestalteten Echo Show, der einen 10 Zoll Monitor plus höherer Auflösung plus besserem Klang lockt, will Amazon Google schon einmal Paroli bieten. Denn Google plant ebenfalls ein smartes Lautsprechersystem mit integriertem Display. Zudem, berichtet die Zeitung „Der Standart“ hat Amazon dem Echo Show einen integrierten Zigbee-Support verpasst, womit das Gerät zum Smarthome-Hub werden und Licht oder smarte Geräte ansteuern kann.

Ausserdem gibt es die Anrufmöglichkeit per Skype, die bald nachgereicht werden soll. Dazu hat das Gerät eine Fünf-Megapixel-Kamera. Außerdem wird der smarte Bildschirm mit dem Amazon-eigenen Silk-Browser sowie Firefox ausgestattet. Den Echo Show gibt es bereits zum Preis von 229,99 Euro bei Amazon vorbestellbar.

 

Das andere vorgestellte Gerät zielt eher auf eine Konkurrenz mit Sonos: Denn mit dem Echo Sub wird die Geräte-Familie um einen Subwoofer mit einer Leistung von 100 Watt erweitert. Zusammen mit zwei weiteren Echo-Geräten wird der Echo Sub Stereoklang  liefern. Das Gerät wird per Sprachbefehl oder der Alexa-App gesteuert. Der Sub soll wohl im Laufe diesen Monats vorbestellbar sein und 129,99 Euro kosten.

 

Stereo-Verstärker Echo Link Amp und Echo Link als Sonos-Konkurrenten

Amazon Echo

Zwei weitere vorgestellte Audio Geräte sind das Echo Link Amp und das Echo Link – auch das sicher nicht zur Freude von Sonos. Beide Geräte sind Stereo-Verstärker mit mehreren Audio-Ein- und -Ausgängen. Anders als der Link verfügt der Link Amp einen integrierten Zweikanal Verstärker mit 60 Watt Leistung. Mit den Geräten können die Echo-Lautsprecher Musik über die Stereoanlage abspielen. Kosten: zwischen 199,99 und 299,99 Euro.

Einen besseren Sound verspricht Amazon auch bei seinen Geräten Echo Dot und Echo Plus, die jeweils neu gestaltet wurden. Der Dot soll nicht nur besser klingen, sondern erinnert in seiner neuen Stoffhülle etwas an Googles Home Mini. Das Gerät kostet 59,99 Euro (Provisions-Link). Der Echo Plus soll mit einem 63,5-Millimeter-Neodymium-Woofer mehr Bass und klarere Mitten und Höhen beten. Dafür müssen musikalisch anspruchsvolle Smartspeaker-Fans 149,99 Euro auf den Tisch (Provisions-Link) legen.

 

Amazon Echo Dot Sandstone

Alexa-Guard verwandelt Echo-Geräte in Security-System

Sehr spannend ist , dass Amazon seine Echo-Geräte mit dem Alexa-Guard in ein Security-System verwandeln will. Das soll Geräusche wie zum Beispiel zersplitterndes Glas oder das Warnsignal eines Rauchmelders erkennen und die Nutzer informieren.

Echo Auto, das per Bluetooth oder die Audiobuchse angeschlossen werden kann, soll zudem die smarte Assistentin in jedes Auto bringen, egal, ob der entsprechende Autohersteller die Integration schon anbietet oder nicht. Das Gerät soll für 49,99 Euro zu haben sein.

 

Auch neu sind die smarte Steckdose Smart Plug, die 29,99 Euro kostet, und das 39,99-Euro-Gerät Echo Input. Dabei handelt es sich um Amazons Antwort auf den Chromecast Audio von Google. Damit lässt sich jeder Lautsprecher in ein smartes System verwandeln und darüber Musik streamen. Anders als Chromecast Audio hat Echo Input zudem Mikrofone und kann also per Sprachbefehl bedient werden.

 

Weiteres Gadgets, die Amazon letzte Woche Donnerstag auf seinem Event vorgestellt hat, ist eine Mikrowelle mit Alexa-Support. Dort soll auch eine Amazon Dash Dot Funktion integriert werden, die das automatische Nachbestellen von Popcorn veranlassen kann. Mit dem neuen Fire-TV-Recast lassen sich TV-Sendungen auf mobile Geräte streamen. Ob und wann diese Geräte nach Deutschland kommen, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Tolle neue Gadgets für zu Hause erwarten uns also in den nächsten Monaten. Über die wichtigste Grundlage, ein gut funktionierender Internetanschluss, Informieren wir sie gern Hier: https://www.cosys.cc/internet/